Gestern das Programm vorgestellt Bergkamen: Das inzwischen sechste Programm präsentierte gestern die Jugendkunstschule Bergkamen ganz offiziell – erstmal als ordentliches Mitglied des Landesverbandes kulturpädagogischen Dienste.
Was Vorteile bringt: Denn unter dem Dach dieses Landesverbandes gilt die Bergkamener Einrichtung als anerkannte Jugendkunstschule und ist damit berechtigt, Landesförderung in Anspruch zu nehmen. Soweit es die gibt. Und noch eine Erneuerung präsentierte Gereon Kleinhubbert mit seinem Team gestern vor der Presse: Stärker als je zuvor wird die Jugendkunstschule kooperieren vor allem mit den Schulen. Und das keineswegs nur mit den offenen Ganztagsgrundschulen, für die bereits ein Angebots-Katalog erstellt wurde, aus dem die schulen auswählen können, was sie am Nachmittag den Schülern anbieten möchten. Sondern auch mit vier weiterführenden Schulen. Denn die Hellweg-Hauptschule, die beiden Realschulen in Mitte und Oberaden sowie Willy-Brandt-Gesammtschule zeigen sich interessiert an einer stärkeren Zusammenarbeit. So sollen die Dozenten der Jugendkunstschule mit eingebunden werden in das Unterrichtsangebot, in den Schulen jugendkulturelle Bildung betreiben, soweit das jeweilige Kollegium dazu nicht in der Lage ist. Stärke der Kernkompetenzen sei da angesagt, so Kleinhubbert. Und die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Schüler, so Ludger Kortendiek aus dem Team: „ Das wird ein spannender Prozess!“ Was die Jugendkunstschule mit ihren Dozenten tatsächlich in den Schulen leisten wir, steht noch dahin: Mehr als ein erstes Gespräch ist vor den Ferien zwischen den vier Schulen und der Jugendkunstschule nicht geführt worden. Jetzt gelte es, so Gereon Kleinhubbert, Inhalte zu entwickeln: „ Das wird ein spannender Prozess.“ Über den die Jugendkunstschule an sich aber nicht vernachlässigt werden soll. Immerhin erreicht diese Einrichtung pro Jahr 600 Jugendliche mit ihren Kursen, Workshopsund Veranstaltungen. Teilweise ist die Nachfrage so stark, dass Kurse ausgebucht sind, „ weil wir da im Trend liegen“. Was sechs Semester nach dem Start sicherlich ein erfreuliches Ergebnis ist.