www.Freiherr-vom-Stein-RS.de - Eine Realschule in Bergkamen (NRW)

In Chemie ganz vorn
Bergkamener Schulen bewiesen ihr Können beim „Tag der Chemie“

Bergkamen: Der Name Robert Wilhelm Bunsen ist ihnen ein Begriff, die Eigenschaften von Säuren und Basen kennen sie aus dem Effeff. Wenn es um Chemie geht, wissen die Zöglinge des Städtischen Gymnasiums und der Freiherr-vom-Stein-Realschule Bergkamen bescheid.
Den Beweis lieferten sie erst wieder am Samstag. 35 Mannschaften -20 aus den Klassen 10 und 15 aus der Jahrgangsstufe 13 – gingen beim inzwischen neunten Schüler-Wettbewerb zum „ Tag der Chemie “ im Schering-Werk an den Start, die Nase ganz vorn hatte dabei der heimische Nachwuchs. So schafften es die Zehntklässler der Realschule trotz starker Konkurrenz ehrgeiziger Teams aus der gesamten Region in ihrer Gruppe auf Rang zwei, während den Pennälern im Wettstreit der Dreizehner gar der Sprung aufs oberste Treppchen gelang. Den ersten Platz bei den Zehnerjahrgängen sicherte sich indes das Anne-Frank-Gymnasium Werne, den dritten das Ruhrtal-Gymnasium Schwerte. In der 13er-Kategorie kam das Ursulinengymnasium Werl auf Rang zwei, das Städtische Franz-Stock-Gymnasium. Arnsberg folgte als Drittplatzierter. Je nach Rang durften sich die Lehranstalten über einen Scheck im Wert von 500, 1.000 oder auch 1.500 Euro freuen. Eine 250 Euro Startprämie war jedem Teilnehmer sicher. Zu bearbeiten hatten die Schülerteams mehrere Aufgaben aus dem weiten Feld der Chemie. Das Spektrum reichte von der Herstellung eines Präparates und der Analyse der Ausgangssubstanz bis hin zum Erkennen und unterscheiden von Mikroorganismen. Selbst der gekonnte Umgang mit Rührwerken und Druckfiltern zahlte sich da aus. Denn entgegen landläufiger Meinung ist es nicht nur das Fachwissen, das beim Schering-Forschungswettbewerb zum Erfolg führt. „ Handwerkliches Geschick, Konzentrationsfähigkeit und Teamwork sind nicht minder von Bedeutung“, weist Bergkamens Schering-Sprecher Jürgen Bosüner auf die hohen Anforderungen, denen sich die Schüler von Jahr zu Jahr immer wieder gerne stellen, hin.